Übersichtskarte Finike zu den 7 Kap's
Wer von Antalya kam und in Finike übernachtete, den erwartet nach Finike ein Gebiet voll sicherer und schöner Buchten. Nach den relativ offenen Übernachtungsbuchten Cineviz und Cavus in der Bucht von Antalya kann der Segler hier völlig entspannt in die Koje gehen, speziell auf der Reede vor Ügaciz zum Beispiel liegt man wie in Abrahams Schoss.
Bereits an der NE-Einfahrt zu Gökkaya finden sich mannigfaltige Buchten und kleine Einschnitte, die zum Bleiben verweilen. Allerdings sollten im Nordteil Yachten mit hohem Mast aufpassen, der "Spargel" geht ansonsten eine innige Verbindung mit dem dort das Festland mit der Insel Asirli Ada verbindenden Stromkabel ein.
Nach Gökkaya Liman segelt man zwischen Kekova Adasi und dem Festland weiter Richtung Kale Köy, einer puppenstubenähnlichen alten Siedlung, die heute dem Tourismus frönt. Besichtigen Sie die Burg, aber bringen Sie gute Nerven mit, oder kaufen Sie den aufdringlichen Kopftuchverkäuferinnen gleich ein Tuch ab, Sie werden sie sonst kaum loswerden.
Vor Kale Köy kann man ankern, besser liegt man vor Ügaciz, wo man abends Hassan´s Fischsuppe versuchen sollte. Einsamer und ausser bei strengem Ost auch sehr sicher liegt man in der Kamelbucht, so benannt nach dem Kamel des Tavernawirtes, das ungemein schmückend am Strand rumsteht und sich nachdenklich die merkwürdigen Yachties betrachtet.
Das beste Badewasser in diesem Grossraum bieten Tersane und an der Aussenseite der Kekova Adasi die Kristallbucht (Taraloz).
Hat man diese Gegend nun erkundet geht es weiter nach Kas und Kalkan, 2 ehemaligen Fischerdörfchen, die sich sehr gemausert haben und heute hauptsächlich vom Tourismus leben.
Das griechische Kastellorizon ist ebenfalls einen Abstecher wert, Langfahrtsegler, die länger in der Türkei sind nutzen die Insel zum bunkern von Schweinefleisch, griechischem Wein und Totaljoghurt!
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